Wir ziehen um!

Am Ende ging alles ganz schnell … Ende November wurde klar, dass das Mietverhältnis für unsere Gemeinderäume zum Jahresende auslaufen wird. Gott fordert uns zu einem neuen Aufbruch heraus – jetzt steht fest: Wir ziehen zur Untermiete in die Uferkirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten). Ab dem 15. Januar 2017 feiern wir unsere Gottesdienste jeden Sonntag um 16 Uhr in der Uferstraße 10b. Wir sind gespannt, was Gott am neuen Standort vor hat!

Nach knapp zwei Jahren mit zwei Gottesdiensten am Wochenende feiern wir dann wieder einen gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag. Der monatliche English Worship Service bleibt aber bestehen (nächster Termin: 4. Februar)!

Gottesdienste an den Feiertagen

24.12. 16 Uhr Familiengottesdienst an Heiligabend

26.12. 10 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit
Abendmahl.

31.12. 17 Uhr Jahresabschlussgottesdienst und Abschied von den Gemeinderäumen!

8.1. 10.30 Uhr Eröffnungsgottesdienst der Allianzgebetswoche im Tabor-Gemeindezentrum – kein Gottesdienst in der Anskar-Kirche!

Auf ein Wort: Gute Nachricht, schlechte Nachricht

Gott spricht: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“
Hesekiel 36,26

Jahreslosung 2017

Das Evangelium von Jesus ist Gute Nachricht – „Evangelium“ eben. Aber es ist auch schlechte Nachricht!

Gute Nachricht? Klar. Gott liebt uns. So sehr, dass Jesus zu uns auf die Erde kam – damit wir in den Himmel kommen. Er ließ sich gefangen nehmen, um uns in die Freiheit zu führen. Er starb, damit wir leben. Er beschenkt uns mit einem neuen Herz und einem neuen Geist. Gute Nachrichten!

Aber die Kehrseite ist eine schlechte Nachricht – für unser Ego. Auf jeden Fall eine ernüchternde Nachricht: Wir haben das nötig! Wir brauchen nicht ein bisschen Hilfe, etwas Reform, ein paar Tipps. Wir brauchen einen Retter. Wir haben aus uns heraus keinen Zugang zum Himmel. Wir sind gefangen in uns selbst und tot in unseren Sünden. Wir haben ein Herz aus Stein (so geht der Losungsvers weiter), das nicht geheilt, sondern nur ersetzt werden kann und einen Geist, der nicht nach Wahrheit und Gerechtigkeit fragt. Mit so einer Botschaft macht man sich nicht nur Freunde!

Aber erst, wenn wir anfangen, diese schlechte Nachricht zu begreifen, verstehen wir auch die gute Nachricht: Christ, der Retter ist da – und er macht alles neu!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes neues Jahr,

Euer Alexander Hirsch

Gottesdienst zum Jahresschluss

Wir verabschieden uns von 2016 mit einem Gottesdienst am 31.12. um 17 Uhr. Wir wollen für das vergangene Jahr zurückblicken, Gott für das Gute danken und ihm auch das bringen, was offen blieb. Und wir blicken nach vorn auf das neue Jahr.

In diesem Gottesdienst verabschieden wir uns auch von unseren Gemeinderäumen in der Gisselberger Straße 51. Ab dem 15. Januar geht es dann weiter in der Uferkirche, Uferstraße 10b, jeden Sonntag um 16 Uhr!

Herzliche Einladung!

Frauenbrunch: „Leben zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit“

Am Samstag, den 14. Januar um 10 Uhr lädt das Frauenteam der Anskar-Kirche wieder zum Brunch für Frauen mit vorhergehendem Vortrag ein.

Anne-Ruth Meiß aus Marburg spricht zu dem Thema: „Leben zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit“ – beides stimmt im Leben selten überein. Am Beispiel von Sarah, einer Frau aus dem Alten Testament, stellt Anne-Ruth Meiß dar, wie man es lernen kann, Enttäuschungen, erlittenes Leid und Ungerechtigkeiten zu bewältigen.

Der Brunch findet im Gemeindezentrum der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Damaschkeweg 11b statt.

Der Eintritt ist frei, ein freiwilliger Unkostenbeitrag wird erbeten.

Anmeldungen bitte bis zum 12.01.2017 bei Damaris Diehl unter Tel. 06420-3762168 oder 0151-18165626.

Flyer als PDF

Weltgebetstag für verfolgte Christen

Weit mehr als 100 Millionen Christen werden weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Im Gottesdienst am Samstag, 12. November, ab 18 Uhr wollen wir die Situation verfolgter Christen kennen lernen, für sie beten und hören, was die Bibel zum Thema zu sagen hat.

Hartmut Nitsch, Mitarbeiter beim christlichen Hilfswerk Open Doors, wird den Gottesdienst mitgestalten.

Auf ein Wort: Freiheit

pexels-photo-111180„Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“
2Korinther 3,17

Monatsspruch Oktober

„Die christliche Botschaft ist eine Botschaft der Freiheit! Die Kirche Jesu ist die wahre Befreiungsorganisation!“

Leider wird eine solche Aussage in der Öffentlichkeit (und vielleicht auch unter uns?) nicht ohne Widerspruch bleiben: „Aber was ist mit …“ – von persönlichen religiösen Zwangserfahrungen über die katholische Sexualmoral bis hin zu kirchlichen Beteiligung an Sklaverei und Ausbeutung wird einem so allerhand entgegenschlagen.

Ich glaube, auf diese nachvollziehbaren Einwände müssen wir drei Antworten geben:

  1. Ja, Kirche hat sich immer wieder korrumpieren und als Machtinstrument missbrauchen lassen – und zwar egal ob evangelisch oder katholisch, landes- oder freikirchlich, liberal oder konservativ – Beispiele gibt es seit Konstantins Zeiten bis heute. Dazu müssen wir uns bekennen und gleichzeitig sagen: Das war nicht der Geist des Herrn!
  2. Jesus macht deutlich: Freiheit besteht nicht allein in Bindungslosigkeit („frei wovon?“) sondern gerade darin, dass ich mich freiwillig an Gott und sein Wort binde und darin meine Bestimmung („frei wofür?“) finde. Das verstehen natürlich viele anders!
  3. Als Nachfolger Jesu sollten wir solche Anfragen als Gelegenheit sehen, uns selbstkritisch zu fragen: Glaube ich diese Botschaft der Freiheit? Lebe ich sie? Oder habe ich mir doch wieder selbst ein „Joch“ aufgelegt (Gal 5,1), versuche ich immer noch, etwas zu erarbeiten, was Gott mir längst geschenkt hat?

Die schlechte Nachricht: Das merken unsere Mitmenschen oft schneller als wir. Die gute Nachricht: Der Geist des Herrn führt uns in die Freiheit!

Herzliche Grüße, Euer Alexander Hirsch

Sklaverei – heute noch ein Thema?

Am 10. Oktober veranstaltet die Micha-Lokalgruppe Marburg zusammen mit International Justice Mission-Botschaftern in den Gemeinderäumen der Anskar-Kirche Marburg ab 19 Uhr einen Informations- und Diskussionsabend mit dem Titel „Ist Sklaverei noch ein aktuelles Thema? IJM Deutschland stellt sich vor“.

Die International Justice Mission ist eine weltweit agierende christliche Organisation, die sich auf kraftvolle Art und Weise gegen Sklaverei und Menschenhandel und für Wahrung der Menschenwürde einsetzt.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Micha-Woche unter dem Motto „Verliebt wie am 7. Tag“ statt, in der wir uns eine Woche lang Gedanken über Menschenwürde machen und gemeinsam überlegen wollen, wie man für mehr Menschenwürde einstehen kann und warum Gott Menschenwürde sehr wichtig ist.

Der Abend soll die Arbeit der Micha-Lokalgruppe und des IJM darstellen und Möglichkeiten des Handelns aufzeigen.